Galerie Forum Amalienpark
Herbert Bergmann-Hannak
Ein Welttheater nach eigener Fasson
 
Der Berliner Maler Herbert Bergmann-Hannak arbeitet gerne mit eigenwilligen Mitteln wie Kugelschreiber und Filzstift auf unkonventionellen Malgründen wie alten Rechnungen. Seine Bilder gegen Krieg und Militarismus, zu Religionen oder Theaterstücken bestechen durch folkloristische Farbigkeit und beruhen auf einer anarchistischen Lebensauffassung. Der Maler reproduziert detailreich den Kosmos seines Gedächtnisses und inszeniert mit quirligen Figuren ein Welttheater, das an die erzählfreudige russische Bilderbuchgrafik erinnert. Seine Kindheit hatte er in Böhmen verbracht, eine Textilfachschule besucht und als Musterzeichner in einer Seidenfabrik gearbeitet. Als 18jähriger wurde er zur Wehrmacht einberufen und drei Jahre später auf der Krim schwer verwundet. Zurück in Böhmen sind es dann die stillen Landschaften und märchenhaften Wälder, die seine Wunden heilen helfen. Aber die Bilder des Krieges wurde er nie wieder los.

Presseinformation zur Ausstellung
Presseecho: Junge Welt vom 21.8.2012
 
Ausstellung vom 4. August bis 1. September 2012
Ausstellungseröffnung am 3.8.2012
Laudatio: Dr. Simone Tippach-Schneider, Kulturwissenschaftlerin, Berlin

Veranstaltung während der Ausstellung:
Galeriegespräch mit Herbert Bergmann-Hannak
Freitag, den 31. 8. 2012, 17 Uhr
Gesprächsleitung: Dr. Simone Tippach-Schneider
Rundgang >>
 
Archiv | Übersicht