Galerie Forum Amalienpark
Walter Libuda
Drei-Tage-Viertel
 
Es ist die augenfällig zum Vorschein kommende Sanftmut, die Freundlichkeit und Friedfertigkeit, die den Bildern von Walter Libuda ihre stille, ausdauernde Magie, ja ihr poetisches Geheimnis überträgt.
Man sollte wenigstens zweifelnde Vermutungen spüren, dass solche hoffnungsvoll assoziierten Wahrnehmungen einer vielleicht dringend benötigten Sehnsuchtswelt kaum ohne widerstreitende Gegenströmungen hätten entstehen können […] Gegensätze, so empfindet er triftig, bedenken sich in großer Kontinuität auch wechselseitig. Also stehen Barrieren im Wege: die der bequemen, schnellen Leichtigkeit und die der mühseligen Überwindung ebenderselben. Hürden, aufgetürmt aus oberflächlicher Unkonzentriertheit oder gar Selbstvergessenheit in der Gesellschaft einerseits und aus dem unbescheiden anspruchsvollen künstlerischen Nachdenken eines Einzelnen über eine subjektive Kontemplation andererseits. Schließlich geht es dem Maler Walter Libuda, auf seine Art, um die Ergründung der existentiellen Sinnzusammen-hänge, die ihn unaufhörlich bedrängen und herausfordern. [… ] Ulrich Kavka

Eröffnungsrede zur Ausstellung: Ulrich Kavka, Kunstwissenschaftler
 
Malerei, Arbeiten auf Papier, Objekte
8. September bis 13. Oktober 2012
Eröffnung: 7. September 2012, 19:30 Uhr

 
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