Galerie Forum Amalienpark
Ein Fest fürs Auge
Malerei und Künstlerkeramik
  
In der zweiten Ausstellung 2016 steht die lockende wie verunsichernde
Welt der Farben im Mittelpunkt. Die Ausstellung mit Werken der Malerei
und Keramik soll zu ausgedehnten visuellen Spaziergängen einladen,
durch facettenreiches Gelände und auch zu ungewöhnlichen Ansichten
führen.

Eugene Delacroix schrieb 1863 in sein Tagebuch: „Es ist die erste Pflicht
eines Bildes, ein Fest für die Augen zu sein. Ich will damit nicht sagen,
dass es nichts vorzustellen brauche.“
Bei einer Reise durch Marokko entdeckte er den gesetzlichen Zusammen-
hang von Farbwirkungen im Licht und im Schatten: Die drei Primärfarben
Rot, Blau und Gelb korrespondieren mit den drei sekundären Orange,
Grün, Violett. Diese Einsicht wurde für Delacroix zur Grundlage für den
Farbaufbau seiner Bilder.

Die Galerie hat Künstler und Künstlerinnen eingeladen, mit einer Auswahl
ihrer Arbeiten sich einem Konzept anzuschließen, das den Stimmungs-
werten der Farben Rot, Gelb, Blau und Grün jeweils einen eigenen Raum
zugesteht, und damit zugleich eine Performance zu unterstützen, die
vor allem an die Farbempfindlichkeit der Augen adressiert ist.

Einladung
Presseinformation
Rede zur Ausstellungseröffnung

 
Malerei ∙ Achim Bayer ∙ Andrea Engelmann ∙
Martin Enderlein ∙ Petra Flierl ∙ Ellen Fuhr ∙
Annette Gundermann ∙ Horst Hussel ∙ Dorothee Helena Jacobs ∙ Michael Kain ∙ Wolfgang Leber ∙ Sabine Peuckert ∙ Tanja Zimmermann
Künstlerkeramik ∙ Martin Enderlein ∙ Ellen Fuhr ∙ Annette Gundermann ∙ Liz Mields-Kratochwil ∙ Regina Müller-Huschke ∙ Christina Renker ∙ Tanja Zimmermann

Ausstellung vom 27. Februar bis 2. April 2016

Vernissage Freitag, 26. Februar 2016, 19.30 Uhr
Einführende Worte: Dr. Simone Tippach-Schneider
Jahresempfang des Vereins Freitag, 4. März 2016
Finissage Freitag 1. April 2016, 19 Uhr
»Kunst interessiert mich nicht«
Horst Hussel und Simone Tippach-Schneider
im Gespräch hier nachhören >
 
Rundgang >>
 
Archiv | Übersicht

Achim Bayer
"KaIkulierte malerische Exzesse,
Farben wie Hiebe aufgetragen."
Galerie Ei
 
Andrea Engelmann
"In ihrer Kunst gibt es, vereinfachend gesagt, zwei Konstanten: einen hohen Vereinfachungsgrad in der Form und eine Fokussierung auf die Farbe Rot."
Christoph Tannert
Martin Enderlein
"Enderleins Farben haben eine erstaunliche Strahlkraft
mit einer etwas fremden und heutigen Stimmung."
Jens Semrau
Petra Flierl
"Der überbordende, hyperbolisch scheinende Fluss ihrer farbgesättigten Malerei ist ein nicht an sich halten wollen,
ein sich bis ins Ietzte aussprechen müssen."
Michael Reich
Ellen Fuhr
"Künstlerisch fußt sie im Dresdner Expressionismus,
in dem die Farbe der Zeichnung untergeordnet war,
die Kontur die Komposition bestimmte."
Galerie HELIOS-Klinikum Berlin-Buch
Annette Gundermann
"Flügel in Blau, Verwehte Stadt, Verlassene Braut, Rot zum
Quadrat, Bedrohliche Stille... schon die Bildtitel der Werke
sind wie Kontaktstellen einer Lust- und Verlustbeherrschungs-
obsession, die in Farbe badet."
Anke Zeisler
Dorothee Helena Jacobs
Konstruktive Elemente - aufgesogen von der Fläche -
und die inspirierte Farbigkeit bilden einen
kraftvollen Kontrast und erzeugen Bildchiffren."
Gabriele Muschter
Horst Hussel
"Verband man einst den Künstler vor allem mit der grotesken Zeichnung und feinen Linien... so wird man heute immer den Farben-Hussel mitdenken müssen. Seine expressive Bildgestaltung setzt nur noch Farbe neben Farbe."
Cornelie Becker-Lamers
Michael Kain
"Der Berliner Künstler breitet tubenweise Farbe über seine
Bildgründe und feiert die Fläche. Farbfelder berühren
Farbfelder. Kleine Farbinseln sind von großen Flächen
umschlossen, Schraffuren durchziehen pastose Areale."
Anita Wünschmann
Wolfgang Leber
"Mit jeder neuen Farbe stülpt Leber Gewissheiten um,
und die Neugier des Betrachters wächst."
Astrid Volpert
Sabine Peuckert
"Sabine Peuckerts sommersblau führt den Betrachter
in konsequenter Weise über das Erlebnis Farbe in eine
Welt der Flächen und Linien, die Weite assoziieren."
Renate Zeun
Tanja Zimmermann
"Bunte FarbkugeIn werden wie Ballons von farbigen Bändern
am Weg gehindert und platzen fast vor Sinnenfreude.
Tanja Zimmermanns Zeichnungen, Aquarelle und Collagen spüren einer der nördlichen Schwermut entgegen gesetzten unbefangenen, kindlich fröhlichen Lebensart nach."
Galerie Wolkenbank