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Vorschau Ausstellungen 2023

Nächste Ausstellungen

(Ände­run­gen vorbehalten)

2. Ausstellung
4.3. bis 15.4.2023

Eröff­nung, Frei­tag 3.3.2023

Galerie

»Ber­li­ner Maler­freun­de«
Chris­ta Böh­me, Mar­got Sper­ling, Die­ter Goltz­sche, Harald Metzkes

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In den 60er Jah­ren trat in Ost­ber­lin eine Grup­pe von Künst­lern in die Öffent­lich­keit, die sich von aka­de­mi­schen Nor­men, offi­zi­el­ler Ideo­lo­gie und Schön­fär­be­rei fern­hiel­ten und ihre ästhe­ti­schen Maß­stä­be in der Klas­si­schen Moder­ne fan­den. Was sie über Jahr­zehn­te ver­band, war bei allen indi­vi­du­el­len Unter­schie­den ein unver­stell­tes Ver­hält­nis zur Rea­li­tät und ein Ethos der eigen­ge­setz­li­chen Form. Die­sen Schutz­be­reich der Kunst­frei­heit ver­tei­dig­ten sie konsequent.

Kabinett

Hei­di Woi­tinek, Malerei

3. Ausstellung
22.4. bis 27.5.2023

Eröff­nung, Frei­tag 21.4.2023

Galerie

»Wan­deln­de Gär­ten«
Gabrie­le Basch – Paper­cut, Male­rei
Susan­na Bau­er – Objek­te
Mecht­hild Beck­mann – groß­for­ma­ti­ge Tusche-Zeich­nun­gen
Wer­ner Hen­kel – Arbei­ten aus Natur­ma­te­ria­li­en
Doro­thee Hele­na Jacobs – Serie Bio Morph o.a.
Hei­di Kas­anow­ski – Objek­te, Skulp­tur
Liz Mields-Kra­toch­wil – Skulp­tur (Gras­bank mit Flü­gel, Metall, Erde, Gras)
Sophie Natusch­ke – Radie­run­gen, Cya­no­to­pien
Jaa­na Prüss – mobi­ler Gar­ten, Mono­ty­pien, Instal­la­ti­on
Kers­tin Serz – Male­rei, Radie­rung, Video
Maria Sew­cz – Foto­gra­fie, Video
Insa Wink­ler – Installation

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Die Natur ist unse­re größ­te Leh­re­rin, die mit Gelas­sen­heit und Mühe­lo­sig­keit für uns Zuge­hö­rig­keit, Akzep­tanz, Hei­lung, Kon­tem­pla­ti­on sowie Nah­rung für Kör­per und See­le ver­kör­pert. In Zei­ten des Kli­ma­wan­dels, wo vie­le Arten bedroht sind, wächst die Bedeu­tung und Sehn­sucht nach Natur und wir hin­ter­fra­gen unse­re Bezie­hung zu ihr im heu­ti­gen Anthro­po­zän und nach Resi­li­enz. Im Rah­men­pro­gramm sind Work­shop, Film­abend, Spa­zier­gang, Lesung und Gesprä­che geplant.
In unter­schied­li­chen Tech­ni­ken wie Male­rei, Gra­fik, Radie­rung, Cya­no­to­pie, Instal­la­ti­on, Video, Skulp­tur oder Foto­gra­fie nähern sich Künstler*innen Natur­phä­no­me­nen, prä­sen­tie­ren Arbei­ten mit Natur­ma­te­ria­li­en und zei­gen neben der Schön­heit, auch die Fra­gi­li­tät und Ver­letz­lich­keit von Natur.

4. Ausstellung
3.6. bis 8.7.2023

Eröff­nung, Frei­tag 2.6.2023

Galerie

»Nacht der Träu­me«
Susan­ne Kess­lerr, Wal­ter Libu­da, Hen­ry Stöcker

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Die Aus­stel­lung führt erst­mals die Arbei­ten drei­er Künst­ler zusam­men, die auf ver­schie­de­nen Wegen und mit unter­schied­li­chen Inten­tio­nen nach Ber­lin gekom­men sind. Sie sind Gene­ra­ti­ons­ge­fähr­ten. Es wer­den Raum­in­stal­la­tio­nen, Zeich­nun­gen, Skulp­tu­ren und far­bi­ge Arbei­ten zu sehen sein.

Susan­ne Kess­ler *1955 wur­de in Wup­per­tal gebo­ren, lebt in Rom und Ber­lin. Sie stu­dier­te Male­rei und Gra­fik an der Uni­ver­si­tät der Küns­te in Ber­lin und am Roy­al Col­lege of Art (MA) in Lon­don. Sie gewann das DAAD-Sti­pen­di­um, das Kai­ser­ring Sti­pen­di­um der Stadt Gos­lar, den Paul-Stre­cker-Preis der Stadt Mainz und 2022 den Von der Heydt-Kul­tur­preis der Stadt Wuppertal.

Wal­ter Libu­da, *1952 †2021 arbei­te­te zunächst als Thea­ter­ma­ler am Lan­des­thea­ter Alten­burg und stu­dier­te anschlie­ßend Male­rei an der Hoch­schu­le für Gra­fik und Buch­kunst in Leip­zig. Libu­da hat sein Werk zu einem phan­tas­ti­schen uni­ver­sel­len Kos­mos ent­wi­ckelt, in dem sich Male­rei, Zeich­nung, Skulp­tur und Objek­te zu einer sub­ti­len Ein­heit zusam­men­ge­fügt haben.

Hen­ry Stö­cker, *1954, stu­dier­te Bild­haue­rei an der Kunst­hoch­schu­le Ber­lin Wei­ßen­see. Skulp­tur und Zeich­nung sind für ihn die adäqua­ten Mittel.

Kabinett

»Sehen­der Leib«
Rolf Szy­man­ski und Hans Vent
Male­rei, Zeich­nung, Plastik

5. Ausstellung
15.7. bis 18.8.2023

Eröff­nung, Frei­tag 14.7.2023

Galerie

»Offen legen Fal­len stel­len«
Rein­hard Buch/​Skulp­tur, Vol­ker Henze/​Male­rei,
Sabi­ne Peuckert/​Zeich­nung

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Rein­hard Buch lebt und arbei­tet in Meck­len­burg, Sabi­ne Peu­ckert in Ber­lin, Vol­ker Hen­ze in Bran­den­burg. Sie sind freund­schaft­lich ver­bun­den. Umbrü­che und Auf­brü­che hat jeder in ande­rer Form bear­bei­tet. Dar­über „ins Gespräch“ zu kom­men ist Anlie­gen der Aus­stel­lung. Der idea­le Text, den ich mir zu Sabi­ne Peu­ckerts Bil­dern vor­stel­le, wäre ein Text mit offe­nem Anfang und offe­nem Ende, ein durch­läs­si­ger Text, mit Sät­zen, die in sich und unter­ein­an­der beweg­lich sind, mit Zwi­schen­räu­men und Pausen.

Kabinett

Rüdi­ger Dis­sel­ber­ger, Fotograf

6. Ausstellung
26.8. bis 30.9.2023

Eröff­nung, Frei­tag 25.8.2023

Galerie

»Büh­nen­räu­me – Stadt­räu­me – Land­schaf­ten«
Annet­te Braun ( Büh­nen­bild­ne­rin), Mar­tin Enderlein, D. Richard

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An der Aus­stel­lung sind die Maler D.Richard, M.Enderlein sowie die Büh­nen­bild­ne­rin Annet­te Braun betei­ligt. Alle ver­eint das gemein­sa­me Stu­di­um an der KHB-Wei­ßen­see. D. Richard und M. Enderlein stu­dier­ten bei Prof. D. Goltz­sche. Bei­de ver­eint eine eigen­stän­di­ge Auf­fas­sung male­ri­scher Dar­stel­lung von Land­schaft. M. Enderlein ver­bin­det mit Mit­teln der Col­la­ge Moti­ve von Land­schaft und Groß­stadt mit Ele­men­ten aus Still­le­ben in sei­nen Kom­po­si­tio­nen.
Die Ber­li­ne­rin stu­dier­te von 1990 bis 1995 Büh­nen- und Kos­tüm­bild an der Kunst­hoch­schu­le in Ber­lin- Weis­sen­see. Ab 1995 war sie Meis­ter­schü­le­rin bei Prof. Vol­ker Pfül­ler. Bereits wäh­rend und nach Stu­di­en­ab­schluss folg­ten, neben frei­en Arbei­ten, Auf­trä­ge an den Musik­hoch­schu­len Nürn­berg und Frank­furt am Main, sowie zahl­rei­che Aus­stat­tun­gen für Film, Tanz­thea­ter, Oper, Ope­ret­te und Schau­spiel am Ber­li­ner Ensem­ble Ber­lin und ande­ren Theatern.

Kabinett

Künst­ler­grup­pe

7. Ausstellung
7.10. bis 18.11.2023

Eröff­nung, Frei­tag 6.10.2023

Galerie

»Unter Tage (Gru­ben­un­glück)«
Arman­do, Anne­do­re Diet­ze, Kath­rin Haa­ßen­gier, Gus­tav Klu­ge, Wer­ner Lieb­mann, Susan­ne Ring, Chris­ti­an Ulrich, Micha­el Wutz

»So wie Zug­luft müs­sen Bil­der sein. Sie müs­sen durchs eine Auge hin­ein und durch ande­re hin­aus wehen. Sie müs­sen eine Ent­zün­dung hin­ter­las­sen, eine Art Schmerz, ein Aufwachen.«

Norbert Schwontkowski
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Unter Tage sein. Zu Tage tre­ten. Gra­bung, Schacht, Stol­len­gang, Intro­spek­ti­on, Ein­gang, Frei­gang und Gefäng­nis. Licht aus Kar­bid. Dun­kel­heit aus Staub. Der Tag – kei­ne Zeit­span­ne. Unter Tage unter der Nacht. Unter Tage – die Abwe­sen­heit von Licht. Das Suchen der Stei­ger. Das Stei­gen der Sucher.

Der offe­ne Mund des Schach­tes. Mün­dung und Hän­ge­bank. Gestell, För­der­ge­rip­pe, Schachtschale.

Tau­be und Mensch als befreun­de­te Höh­len­be­woh­ner. Arche­ty­pen. Unter­be­wuss­tes. Kol­lek­ti­ve. Geo­me­trie und Geo­lo­gie. Des­in­fek­ti­on, Psy­cho­phar­ma­ka, Recht­spre­chung und glat­te Ober­flä­chen über den Löchern aus Schmerz, Trau­ma­ta und Ver­ein­ze­lung. Raum­flucht, Kes­sel, Licht­loch, Mul­de und Sat­tel. Was­se­rü­ber­tritt und Störung.

Die Prä­po­si­ti­on »unter« kenn­zeich­net einen Abstand in ver­ti­ka­ler Rich­tung und bezeich­net die tie­fe­re Lage im Ver­hält­nis zu einem ande­ren Genannten.

Die Aus­stel­lung »Unter Tage« zeigt acht zeit­ge­nös­si­sche Posi­tio­nen aus Male­rei, Gra­fik, Plas­tik und Objekt. Der aus der Arbeits­welt des Berg­baus über­kom­me­ne Begriff »Unter Tage« bil­det mit sei­ner Viel­zahl an Asso­zia­ti­ons­mög­lich­kei­ten, eine poe­ti­sche Klam­mer für die unter­schied­li­chen Arbeits­an­sät­ze der betei­lig­ten KünstlerInnen.

Kabinett

Nico­las Born, Lyriker

Kunstauktion
Freitag, 1.12.2023

23.11. – 30.11.23 Vor­be­sich­ti­gung
02.12. – 20.12.23 Nachverkauf

ab 21.12.2023 Galerieferien