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Vorschau Ausstellungen 2021

Nächste Ausstellungen

Foto­gra­fie Aus­stel­lung
»Wild­nis, Gelän­de, Natur«
Ursu­la Böh­mer, Lorenz Kienz­le, Ingar Krauss, Wer­ner Mahler

Ände­run­gen vorbehalten

Foto Kienzle

Ursu­la Böh­mer
Tor­so 2

Foto Kienzle

Lorenz Kienz­le
Guts­park Kar­we, 2018 (Aus­schnitt)

Foto Kienzle

Ingar Krauss
Oder­bruch, (Aus­schnitt)

Foto Kienzle

Wer­ner Mah­ler
o.T. (Aus­schnitt)

Aus­stel­lun­gen 2021
(Ände­run­gen vorbehalten)

ZWISCHENZEIT​
Aus­stel­lung der Künst­ler­grup­pe

Febru­ar 2021 bis 24.03.2021
Regi­na Con­rad, Mar­tin End­er­lein, Annet­te Gun­der­mann,
Mat­thi­as Hei­den­reich, Doro­thee Hele­na Jacobs, Liz Miel­ds-Kra­toch­wil,
Tho­mas K. Mül­ler, Hen­ry Stö­cker, Chris­tan Ulrich

Foto­gra­fie-Aus­stel­lung
Wild­nis, Gelän­de, Natur
Ursu­la Böh­mer, Lorenz Kienz­le, Ingar Krauss, Wer­ner Mah­ler

30.03. bis 22.05.2021
Eröff­nung Sams­tag, 27.03.2021, 14 bis 20 Uhr
Lau­da­tio zur Eröff­nung Dr. Enno Kaufhold

Die Gale­rie Ama­li­en­park zeigt die ers­te gemein­sa­me Aus­stel­lung der vier Fotograf:innen. Sie alle set­zen sich mit den Orten und Erschei­nun­gen der sie unmit­tel­bar umge­ben­den Natur in der Stadt und im länd­li­chen Raum aus­ein­an­der und gren­zen so ihre Per­spek­ti­ve the­ma­tisch wie auch geo­gra­fisch ein. In ihren Wer­ken wird ein sub­ti­ler Dia­log zwi­schen der Natur und den Fotograf:innen sicht­bar, der die Prä­gung der Natur durch den Men­schen reflek­tiert und sie als kul­tu­rel­les Kon­strukt hin­ter­fragt. In der Serie über den ver­wil­der­ten Guts­park Kar­we zeigt Lorenz Kienz­le, was pas­siert, wenn die ehe­mals gestal­te­te Natur wie­der sich selbst über­las­sen wird. Ursu­la Böh­mer nähert sich mit der Kame­ra Baum­stäm­men so an, dass wir in der Abs­trak­ti­on gleich­sam ihr Wesen zu erken­nen glau­ben. Ingar Krauss unter­sucht in sei­ner Arbeit Mare Tri­ti­cum die Ein­wir­kun­gen von Wind und Wet­ter auf ein Wei­zen­feld. Wer­ner Mah­lers Lang­zeit­be­ob­ach­tung einer Eiche am Ran­de sei­nes Gar­tens zeigt das gan­ze Spek­trum an Licht­stim­mun­gen zu unter­schied­li­chen Tages- und Jah­res­zei­ten. Allen vier Fotograf:innen gemein­sam ist die Suche nach Nähe zum eige­nen Lebensraum. 

Ver­an­stal­tun­gen

Don­ners­tag 22.4.2021, 19 Uhr Dr. Chris­tia­ne Stahl, Lei­te­rin der Alfred Ehr­hardt Stif­tung, mode­riert ein Gespräch mit den aus­stel­len­den Fotograf:innen​.

Don­ners­tag 15.4.2021, 19 Uhr Lea Strei­sand liest »Neu­ig­kei­ten aus der Home­office­höl­le« Die Ber­li­ner Schrift­stel­le­rin und Kolum­nis­tin prä­sen­tiert Tex­te und Gedan­ken zu aktu­el­len The­men der Zeit. Mode­ra­ti­on: Dr. Hel­ga Adler, Ein­tritt 7 Euro, ermä­ßigt 5 Euro

Wand­lun­gen im Ver­wei­len – Male­rei /​Zeich­nung /​Bild­haue­rei
29.05. bis 19.06.2021
Jan Gott­schalk, Marc Hasel­bach, Micha­el Kain, Mari­el Pop­pe, Anne Kat­rin Stork
Eröff­nung Frei­tag 28.05.2021, 19:30 Uhr

Alles Kunst?! – Expe­ri­men­tel­les in Kunst & Musik
26.06. bis 17.07.2021

Mit Chris­tia­ne Ber­gelt, Regi­na Con­rad, Regi­na Mül­ler-Husch­ke, Achim Nie­mann, Maik Rauch­bach (Bil­den­de Künst­ler), Rai­ner Kühn, Lothar Fied­ler und einer Trio-Per­for­mance aus dem Ensem­ble der »Maul­wer­ker« (Musi­ker)
Eröff­nung: Frei­tag 25.06. 2021, 19:30 Uhr

Einar Schle­ef – Vor­han­den Sein
22.07. bis 21.08.2021

Foto­gra­fi­sche und fil­mi­sche Selbst­por­traits
Mul­ti­me­dia­le Aus­stel­lung und Vor­trags­rei­he im Kabi­nett
geför­dert von der Stif­tung Preus­si­sche Seehandlung

Logo Stiftung

Eröff­nung: Frei­tag 21.07.2021
Masha Qrel­la, Gesang (Tex­te unter Ver­wen­dung der Erzäh­lung »Arthur« von Einar Schle­ef)
Han­nah Lau­ra Klar (Fil­me­ma­che­rin), Doku­men­tar­film »Faust als Emi­grant I«

Veranstaltungen

Podi­ums­ge­spräch 24.07.2021
Wolf­gang Beh­rens (Thea­ter­wis­sen­schaft­ler), Mode­ra­ti­on
Hei­ner Syl­ves­ter (Fil­me­ma­cher)
Carl Hege­mann (Regis­seur)
Ulri­ke Haß (Thea­ter­wis­sen­schaft­le­rin
Vor­trags­rei­he
1. Sonn­abend, den 31.07.2021
Dr. phil. Hen­ning Burk (Regis­seur und Autor) Vor­trag, »Stot­tern und Büh­ne«
2. Frei­tag, den 06.08.2021
Hans-Ulrich Mül­ler-Schwe­fe (Lek­tor) Vor­trag »Selbst­ver­ge­wis­se­rung – Über Schle­efs Tage­buch«
Ricar­da Beth­ke (Autorin) Lesung und Kom­men­tar »Einar Schle­ef, Tage­buch V, Noti­zen 2001«
3. Sonn­abend, den 07.08.2021
Chris­ti­an Ulrich (Maler/​Zeichner) Vor­trag »Zwi­schen Bild, Schrift und Raum – Schle­ef als Maler«
4. Frei­tag, den 13.08.2021
Regi­ne Herr­mann (Thea­ter­wis­sen­schaft­le­rin) Vor­trag »Wo Halt, wo Kraft, wo Ziel? – Brief­freun­de schaf­fen Ori­en­tie­rung«
Til­la Kra­toch­wil (Schau­spie­le­rin), Lesung aus den Brie­fen von und an Einar Schle­ef
Dr. Mar­ga­re­te Mea­dor (Fach­ärz­tin für Neu­ro­lo­gie und Psych­ia­trie), Gespräch
5. Lesung, den 20.8.2021
Albrecht Hir­che (Schau­spie­ler und Regis­seur), Alex­an­dra Heim­ber­ger (Schau­spie­le­rin),
Lesung von kur­zen Erzäh­lun­gen und Tex­ten von Einar Schle­ef
Finis­sa­ge, Film­abend, Sonn­abend, den 21.08.2021
Han­nah Lau­ra Klar (Fil­me­ma­che­rin), Doku­men­tar­fil­me »Faust als Emi­grant II«, »3 Frau­en um Schle­ef«
Hei­ner Syl­ves­ter (Fil­me­ma­cher), Doku­men­tar­film »Nie mehr zurück«

Kurz-Expose zu Einar Schleef – Vorhanden Sein

Einar Schle­ef ver­starb am 21. Juli 2001 in Ber­lin. 2021 jährt sich das Datum ein zwan­zigs­tes Mal.
Die Gale­rie Ama­li­en­park I Raum für Kunst, Ber­lin ver­an­stal­tet aus die­sem Anlass und als Wür­di­gung des Künst­lers Einar Schle­ef die Aus­stel­lung »EINAR SCHLEEF VORHANDEN SEIN«, die von einer Vor­trags­rei­he beglei­tet wird. Die mul­ti­me­dia­le Aus­stel­lung, die im Kabi­nett der Gale­rie gezeigt wird, wid­met sich den foto­gra­fi­schen und fil­mi­schen Selbst­por­träts des Künst­lers.
Das ers­te Foto von Schle­ef ist ein Selbst­por­trät, des­sen Pose und Aus­druck Schle­ef in einem Tage­buch­ein­trag reflek­tiert und in einen wei­te­ren Kon­text von Auf­rich­tig­keit, Wahr­heit und Mensch­lich­keit setzt. Der inten­si­ve Ich-Bezug bleibt der Motor von Schle­efs gan­zen wei­te­rem Schaf­fen, das sich in unter-schied­lichs­ten künst­le­ri­schen For­men über vier Jahr­zehn­te bis zu sei­nem frü­hen Tod ver­zweigt und gegen­sei­tig berei­chert.
Schle­ef muss unter Zwang von sich spre­chen, um sich äußern zu kön­nen. Ich-Ver­schwie­gen­heit ist ihm fremd. Dabei nimmt er kör­per­li­che Erfah­run­gen, die eige­ne Spra­che und Sprach­hem­mung, sei­ne Bezie­hun­gen, Affek­te und Emp­fin­dun­gen als Mate­ri­al, mit dem er mit Här­te bis an die Gren­zen einer Zur­schau­stel­lung künst­le­risch arbei­tet.
Die foto­gra­fi­schen Selbst­por­träts beglei­ten das Foto­gra­fie­ren Schle­efs seit Anbe­ginn. Sie sind Selbst­ver­ge­wis­se­rung. Bin ich vor­han­den? Wo bin ich vor­han­den?
Im fil­mi­schen Werk gibt es u.a. ein Por­trät eines Bau­mes, der sich vor Schle­efs Woh­nungs­fens­ter befand. Die­sen Baum hat Schle­ef 15 Jah­re fil­misch und foto­gra­fisch beglei­tet, bis er dann abge­sägt wur­de. Sein Wachs­tum, die Wand­lun­gen und das Ver­ge­hen hat Einar Schle­ef als Bild für sei­ne eige­ne Exis­tenz gese­hen. Der Baum als alter ego.
Die aus dem Nach­lass Schle­efs, befind­lich im Archiv der AdK, the­ma­tisch aus­ge­wähl­ten Fotos wer­den im Aus­stel­lungs­raum auf eine Lein­wand pro­ji­ziert und mit ori­gi­na­len Ton­auf­nah­men des von Einar Schle­ef gespro­che­nen Nietz­sche-Tex­tes »Ecce Homo« (Auf­nah­me aus der Insze­nie­rung »Ver­ra­te­nes Volk«) kon­fron­tiert. Der Film »Der Baum« wird in einem sepa­ra­ten Kabi­nett zu sehen sein.
Die mul­ti­me­dia­le Aus­stel­lung wird durch eine Vor­trags­rei­he beglei­tet, die sich mit unter­schied­li­chen Aspek­ten von Schle­efs künst­le­ri­scher Arbeit als Schrift­stel­ler, Maler, Foto­graf, Regis­seur und Büh­nen­bild­ner unter dem Fokus von Ich-Bezug und Außen-Welt befas­sen. Ein­ge­la­den sind neben Weg­ge­fähr­ten und Freun­den, auch Lite­ra­tur­wis­sen­schaft­ler Thea­ter­ma­cher, die sich mit Schle­efs Werk in unter­schied­li­chen Büchern und Kon­tex­ten beschäf­tigt haben.
Die Kon­zen­tra­ti­on auf die Selbst­por­träts als Erin­ne­rung an den Künst­ler, eben auch mit sei­ner phy­si­schen Erschei­nung, soll Auf­for­de­rung sein, sich mit Schle­efs mehr­fa­chem Grenz­gän­ger­tum auch in der künst­le­ri­schen Arbeit neu zu beschäf­ti­gen.
Die Aus­stel­lung und Vor­trags­rei­he wird von der Stif­tung Preus­si­sche See­hand­lung in dan­kens­wer­ter Wei­se gefördert.

Wahl­ver­wandt­schaf­ten
24.07. bis 28.08.2021

mit Rolf Biebl, Mar­tin End­er­lein, Annet­te Gun­der­mann
Vol­ker Hen­ze, Tho­mas K. Mül­ler, Nuria Que­ve­do
Eröff­nung: Frei­tag 23.07.2021, 19:30 Uhr

Kor­re­spon­den­zen
04.09. bis 16.10.2021

Doro­thee Hele­na Jacobs & Gäs­te
Eröff­nung: Frei­tag 03.09.2021, 19:30 Uhr

Kunst­auk­ti­on
Frei­tag 05.11.2021, 18 Uhr
Doro­thee Hele­na Jacobs & Gäs­te
Vor­be­sich­ti­gung: Frei­tag 21.10. bis Frei­tag 05.11.2021

Annet­te Gun­der­mann & Gäs­te
13.11. bis 22.12.2021

Eröff­nung: Frei­tag 12.11.2021, 19:30 Uhr