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ZWISCHENZEIT

Ausstellung der Künstlergruppe

Regi­na Con­rad, Mar­tin End­er­lein, Annet­te Gun­der­mann, Mat­thi­as Heidenreich
Doro­thee Hele­na Jacobs, Liz Miel­ds-Kra­toch­wil, Tho­mas K. Mül­ler, Hen­ry Stö­cker, Chris­tan Ulrich

Galerie Rundgang Ausstellung

Video Rundgang

Dr. Simo­ne Tip­pach-Schnei­der führt per Video durch die Aus­stel­lung Zwi­schen­zeit mit Inter­views der Künst­le­rin­nen Annet­te Gun­der­mann, Doro­thee Hele­ne Jacobs, Liz Miel­ds-Kra­toch­wil und den Künst­lern Mar­tin End­er­lein und Hen­ry Stöcker. 

Dorothee Helene Jacobs
o. T. 2019
Japantusche auf Papier, 27,9 x 21 cm

ZWISCHENZEIT

ZWISCHENZEIT hört sich zunächst nach All­tag an. Es ist die über­schau­ba­re Zeit zwi­schen Hand­lun­gen, Auf­ga­ben und Abläu­fen, in denen eine Pau­se ent­steht, die man ander­wei­tig mit klei­nen Tätig­kei­ten füllt. In der Zwi­schen­zeit bringt man eben mal den Müll weg, geht eine rau­chen oder schaut auf das Handy.

„Rich­te dich ein zwi­schen Tür und Angel“, schreibt W.G. Sebald als Schluss­zei­le eines Gedich­tes. Eine Auf­for­de­rung sess­haft zu wer­den am Nicht­ort, am Platz dazwi­schen. Am Ort, wo Luft­zug und Bewe­gung herrscht.

In die­sem Sin­ne wird ZWISCHENZEIT als Platz dazwi­schen, als Platz für ein Nach­den­ken, für Fra­gen und Bewe­gung, aber auch als Ort der Unge­wiss­heit ver­stan­den. Unge­wiss­heit ist eine grund­sätz­li­che Erfah­rung mensch­li­cher Exis­tenz, heu­te spür­ba­rer und drän­gen­der als in den letz­ten Jahrzehnten.

ZWISCHENZEIT zeigt aktu­el­le Arbei­ten der Künst­ler der Gale­rie Ama­li­en­park I Raum für Kunst als Online-Aus­stel­lung und als Begleit­pro­gramm eine Zusam­men­ar­beit mit Musiker/​innen und Schriftsteller/​innen, die die Gale­rie als Büh­ne für das Publi­kum im Netz nutzen.

Foto Bild rhythm blue
Henry Stöcker
Griff in den Raum, 2020
Gips mit Metallsockel, 38 x 110 cm

Aus­stel­lungs­rund­gang und Künst­ler­ge­sprä­che mit
Dr. Simo­ne Tippach-Schneider 

Zwi­schen­zeit ent­steht, wenn auf das Ende einer Hand­lung nicht sofort die nächs­te folgt, son­dern noch eine Zeit ver­strei­chen muss, bis der Raum für alles Fol­gen­de auch wirk­lich frei­ge­wor­den ist. Mit einer Zwi­schen­zeit wird sicher­ge­stellt, dass das Gehen­de nicht in Kon­flikt mit dem Kom­men­den gerät. Die Gale­rie Ama­li­en­park | Raum für Kunst kann gera­de die Zeit zwi­schen der letz­ten Finis­sa­ge 2020 und der ers­ten Ver­nis­sa­ge 2021 nicht selbst bestim­men. Sie kann aber in der Zwi­schen­zeit ihren Aus­stel­lungs­raum vir­tu­ell für die Kunst wei­ter öff­nen und mit Gesprä­chen, Musik und Lesun­gen ihre Besucher*innen zu neu­en Begeg­nun­gen mit den Künstler*innen der Gale­rie einladen.

Nächs­tes Win­dow-Con­cert Frei­tag, 5.3.2021 um 15 Uhr
Hart­mut Behrs­ing, Posau­ne
Life in der Gale­rie Ama­li­en­park, Brei­testr. 23

Hart­mut Behrs­ing wur­de 1941 gebo­ren. Stu­di­um Posau­ne, Kla­vier, Diri­gie­ren an der Hoch­schu­le für Musik »Hanns Eis­ler« Ber­lin. Er war bis 2006 Solo­po­sau­nist der Komi­schen Oper Ber­lin. Lehr­auf­trä­ge an der »Hanns Eis­ler«. Er ist Mit­be­grün­der des Jazz Col­le­gi­ums Ber­lin. Kom­po­si­ti­ons­tä­tig­keit, vor allem für Fern­seh­fil­me, u. a. zur Serie »Poli­zei­ruf 110«, Kam­mer­mu­si­ken, Stü­cke für Bal­lett, Chor, Posau­ne solo und mit Orches­ter, Lie­der, zahl­rei­che Büh­nen­mu­si­ken, Opern- und Musi­cal­be­ar­bei­tun­gen für Insze­nie­run­gen an ver­schie­de­nen Theatern.

3 Win­dow-Con­certs
Johan­na Sta­emm­ler, Vio­li­ne
Life in der Gale­rie Ama­li­en­park, Brei­testr. 23

Johan­na Sta­emm­ler, in Ber­lin gebo­ren, stu­dier­te an der Hoch­schu­le für Musik »Hanns Eis­ler« in Ber­lin und erhielt einen Mas­ter-Abschluss im Fach Vio­li­ne Solo und Kam­mer­mu­sik. Die inten­si­ve Beschäf­ti­gung mit Kam­mer­mu­sik wur­de unter­stützt vom Arte­mis Quar­tett. Johan­na Sta­emm­ler erhielt zahl­rei­che Prei­se und Aus­zeich­nun­gen, u.a. mit dem von ihr mit­ge­grün­de­tem Armi­da Quar­tett, den ers­ten Preis beim ARD-Wett­be­werb in Mün­chen 2012.

Kon­zert 26.2.2021
Johan­na Sta­emm­ler, Vio­li­ne
Georg Phil­ipp Tele­mann: Fan­ta­sia Nr. 7 e‑moll TWV 40:20

Kon­zert 19.2.2021
Johan­na Sta­emm­ler, Vio­li­ne, Peter-Phil­ipp Sta­emm­ler, Vio­lon­cel­lo
G.F. Händel/J.Halvorsen: Pas­sa­ca­glia on a the­me by G.F. Händel

Plakat

Kon­zert 12.2.2021
Johan­na Sta­emm­ler, Vio­li­ne, H.I.F. Biber: Pas­sa­ca­glia g‑moll »Der Schutzengel«

Fol­gen­de Ver­an­stal­tung muss lei­der wegen Krank­heit ver­scho­ben werden

Lesung – Lea Strei­sand, Schrift­stel­le­rin
liest und erzählt Neu­ig­kei­ten aus der Homeofficehölle.

Die Ber­li­ner Schrift­stel­le­rin und Kolum­nis­tin prä­sen­tiert Tex­te und Gedan­ken aus der Zwi­schen­zeit. Zwi­schen Lock­down und Kita­schlie­ßung. Dar­über wie in der Kri­se eine Gesell­schaft plötz­lich die Hosen run­ter­lässt und zeigt, was ihr wirk­lich wich­tig ist.
Klug, komisch, leben­dig und 300%ig systemrelevant.

Lea Strei­sands aktu­el­ler Roman Hufe­land, Ecke Böt­zow erschien 2019 bei Ull­stein und ist ein Wen­de­ro­man aus Kin­der­per­spek­ti­ve.
Jeden Mon­tag­mor­gen liest sie bei Radio Eins in ihrer Rubrik »war schön jewe­sen« Geschich­ten aus der gro­ßen Stadt. Ihre taz Kolum­ne heißt »immer bereit«.

Foto Lea Streisand

www​.lea​st​rei​sand​.de

Foto: Gerald von Foris

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